stefanroloff

FILM /VIDEO 2020 - GEGENWART

TRANSFORMER

„Survivor“ eine analoge Skulptur morpht in ein digitales Kunstwerk

FILM /VIDEO 2010 - 2020

LIVE PERFORMANCE MIT ANDREW CYRILLE

Audiovisuelle Performance mit Andrew Cyrille während der Ehrung seines Lebenswerks 2019 bei Arts for Art, Roulette, Brooklyn NY. Bei dem folgenden Video der performance hat Rebecca Runze Regie geführt:

DIE ROTE KAPELLE

Digitale Skizzen und Moods für einen Spielfilm, 2019

DDR PORTRAITS

Im Rahmen meiner Recherchen für das Drehbuch „Café Holland“ produzierte ich 80 Videportraits mit ehemaligen DDR Bürgern.
Ich filmte sie als Silhouetten, um ein aktuelles Gefühl von Illegalität zu suggerieren. Die Portraitierten erscheinen alterslos, auch der Inhalt ihrer Worte bleibt aktuell und bezieht sich auf mehr Momente, als die der Zeitspanne, die sie beschreiben.

TRANSFORMATION

Ein laufendes Projekt mit dem Haar- und Makeup- Künstler Yuseff, in dem er Menschen von einer Persönlichkeit in die nächste morpht.

Video Beispiel – Marie Antoinette

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Mehr über Yuseff Smyth

FILM / VIDEO 2000 - 2010

R & R

Audiovisuelles live-Koncept von Martin Rev (keyboard) und Stefan Roloff (live mix von Videos) wurde von 1985 an entwickelt. In dieser Show spielen Musik und Bilder zusammen wie zwei internationale Sprachen, die frei von Übersetzungen miteinander kommunizieren können. Ein paar kurze Beispiele:

Tehmatisch verwandter link
Mehr über Martin Rev

DIE ROTE KAPELLE

Die Rote Kapelle war die größte zivile Anti-Nazi Widerstandsgruppe. Ihre wahre Natur ist bis heute weitgehend unbekannt. Die Mitglieder gehörten zu einem Querschnitt aus Gesellschaft, Politik und Religionen. Ihre Angehörigen reichten von Putzfrauen, Aristokraten, Professoren, Studenten, Künstlern oder Anwälten bis hin zu Militäroffizieren und Regierungsangestellten. Der älteste Verhaftete war 83, der jüngste 16. Vielleicht am Ungewöhnlichsten für die Zeit war, dass die Gruppe zu 40% aus Frauen bestand. Sie waren ein Untergrundnetzwerk, das Menschen half, Verfolgung zu entkommen und das eine Wahrheits- und Informationskampagne durchführte.
Nach ihrer Entdeckung führte Hitler 1942 den Tod durch den Strang extra für sie wieder ein. Ihre Existenz wurde streng geheim gehalten, um der Öffentlichkeit kein Beispiel zu präsentieren.
Die Gestapo hatte sie „Rote Kapelle“ genannt, um sie als Kommunisten zu diskreditieren. In der Folge wurden Überlebende im Kalten krieg zur Zielscheibe einer neuen Verfolgungswelle.
Ich hatte das Glück, meinen Dokumentarfilm vor dem Tod meines Vaters im letztmöglichen Moment zu machen und ihn und andere Überlebende in den späten 90er Jahren zu interviewen. Um Nachstellungen zu vermeiden, entwickelte ich eine Animationstechnik.

Nominiert zum besten ausländischen Film 2005  US Women Critics Circle
“Danger invaded normalcy…the bright quotidian landscape…threatens to tumble at any moment”  New York Times
“Brueghelian crowds”  Village Voice
„Resonates powerfully long after the lights go up in the theater“  Jewish Week
“Ein fesselnder Dokumentarfilm”  Spiegel
“Der Regisseur erlöst die Opfer des braunen Terrors aus der Anonymität”  Süddeutsche Zeitung

Trailer

Der Dokumentarfilm (81 min)

Geschnittene Quelleninterviews mit Überlebenden und ihren Familien:

ROTE KAPELLE podcast, produziert auf englisch, deutsch und spanisch:

MEMORY BREAKDOWN

Trailer für einen Dokumentarfilm mit Musik von Martin Rev
Nachdem ich meinen Rote Kapelle Dokumentarfilm fertig gestellt hatte, entdeckte ich Katja Meirowsky, eine unbekannte Überlebende der Widerstandsgruppe.

CAFÉ HOLLAND

Drehbuch für einen Speilfilm, 2007

FILM / VIDEO 1990 - 2000

SUNSTROKE / SONNENSTICH

Sunstroke (Sonnenstich), etwas über eine Minute lang, mein kürzestes „Moving Painting“ folgt einer komplexen Geschichte über Umweltzerstörung: Nach einem Waldspaziergang erlebt ein Mann einen verheerenden Regen, gefolgt von der Zerstörung einer Stadt.  Sunstroke wurde auf einer langen, rechteckigen Leinwand gemalt. Die Schichten des Bildes liegen nicht nur übereinander, sondern nebeneinader. Die Kamera fährt mit jedem kleinen Schritt seitwärts an ihm entlang und begleitet das sich entwickelnde Geschehen. Produziert von Juanjo Arzubialde
Eine ausführliche Beschreibung der Moving Painting Technik kann über den link unter dem Video eingesehen werden.

Video:

Produktionsbild:

Verwandte links
Mehr über die Moving Painting Technik / Face Video
Die „Sunstroke“ Leinwand
Mehr über Juanjo Arzubialde   /   Eric Spiegel   /   Martin Rev

SEEDS

Dieser Dokumentarfilm reist durch abgelegene Gebiete in West Virginia und folgt der Geschichte einer 22-jahirgen Frau, die 1981 in einer Isolationszelle des staatlichen Frauengefängnisses Selbstmord beging.
Den Dokumentarfilm von 1995 mit Musik von Peter Gordon, geschnitten von Rebecca Runze, gibt es momentan nur auf englisch:

Thematisch verwandte links
Zum Film gab es eine lebesgroße, dreidimnsionale, fotografische Nachbildung der Zelle, die die Betrachter betreten konnten, „Pence Springs Resort“
Auswahl von Fotos, aus West Virginia parallel zu den Filmarbeiten an Seeds
Mehr über Rebecca Runze

FILM / VIDEO 1980 - 1990

FACE

Über die Moving Painting Technik:
Das Doppelportrait Van Dyck Portraits eines Genueser Ehepaars hängt nebeneinander in Berlins Gemäldegalerie. Sie schauen den Betrachter direkt an, als hätten sie eine Seele. Lange habe ich mich gefragt, wie es van Dyck und ein paar andere Maler geschafft haben, eine solche Wirkung zu erzielen. Sie liessen sich Zeit und malten Wochen opder Monate lang an ihren Bildern.  Mal kamen die Modelle in fröhlicher Stimmung, mal düster, gesprächig oder schweigsam. Und zwangsläufig fügten die Maler ihre eigenen Stimmungen hinzu. Beim betrachten des endgültigen Bildes nehmen wir automatisch das Leben der darunter liegenden Schichten wahr.
Ich wollte dies Konzept in Form eines Videos realisieren. Gemälde sind räumlich aufgebaut, Videos über Zeit. Die Schichten eines Bildes liegen übereinander, die Einzelbilder eines Films nebeneinander.
1984 filmte ich am New York Institute of Technology 900 aufeinander folgende Schichten eines imaginären Portraits auf einer einzigen Leinwand. Später wurden sie zu einer dreiminütigen Sequenz zusammen gefügt, die sich rückwärts wiederholt und zu einem sechsminütigen Video, meinem ersten Moving Painting, führte.
Das Video wurde 1984 produziert von Peter Gabriel mit Musik von Andy Rosen und Jimmy Bralower. 1987 komponierten Suicide  den endgültigen Soundtrack dazu.

BIG FIRE

Digitales Video, 1984
Ich schuf das BIG FIRE Panorama im New York Institute of Technology mit technischer Assistenz von Larry Shirley auf einem Images II Computer Prototypen.
Anschliessend lud ich den Schlagzeuger Andrew Cyrille als Komponisten ein, um der elektronischen Schleife Cyrilles rein akustische Töne entgegenzustellen, aufgenommen von Henry Hirsch in seinen Waterfront Studios.

LEBEN IM TODESSTREIFEN / LIFE IN THE DEATH ZONE

1984 führte ich Regie von einer Serie von sechs Videos, die das kafkaeske Leben innerhalb des Todesstreifens der Berliner Mauer zeigten. Kamera: Louis v. Adelsheim.
Später schnitt ich sie und behandelte sie digital, um sie ab 2004 in eine Serie von Installationen einzubauen. Drei Beispiele:

ELSIE SUPREME

Ein Video von 1984 über Drogenmissbrauch mit Elsie Goldberg und ihrem Enkel, meinem Freund und Sammler Bob Weinbaum. Kamera: Louis v. Adelsheim.

LUNCH

Lunch, ein Moving Painting von 1986, morpht über eine Zeitspanne hinweg und schafft einen narrativen Fluss. Während sie ein Bild malen, ändern Maler oft ihre Idee. Ein Stuhl kann sich in einen Baum verwandeln, in eine Person oder einen Himmel. Entsprechend solcher visuellen Entwicklungen folgt Lunch den Veränderungen eines zwischenmenschlichen Verhältnisses.

Dies Moving Painting wurde 1986 zusammen mit Eric Spiegel produziert. Die Arbeit erforderte drei Wochen konstanten Malens. Meine Freundin Erica brachte mir täglich warme Essen. In der Folge taufte sie das Video „Lunch“ (Mittagessen). Ein Jahr später komponierte Peter Gabriel seinen Soundtrack.  Unter dem Titel Zaar wurde es das Video für seine LP „Passion“, der Filmmusik für Scorceses Film „Last Temptation of Christ“.

STILL LIFE

Moving Painting, 1987 produziert mit Eric Spiegel. Musik von Martin Rev. Dies Video wurde inspiriert von Webster’s Definition des Stillebens als „bewegungsloses Objekt“. Ich fragte mich, wie etwas bewegungslos sein kann, auf einem Planeten, der sich in ständiger Bewegung befindet. Inspiriert von dieser absurden Erkenntnis ist das Video ein traditionelles Stilleben, das durch Veränderungen geht. 

BEETHOVEN

Kurzfilm von 1988 mit Nadja Smith. Ein Beethoven-Fan schläft ein, während sie seine Biografie in ihrer Wohnung in der Bronx liest. Sie hat einen Albtraum, dasss sie selbst Beethoven ist.

THE VISIT

Moving Painting, 1990. Produziert von Rebo High Definition Studios. Musik: Martin Rev

FILM / VIDEO 1975 - 1980

DIE DICKE

Video von 1979 mit Frau Schultz. Musik von Anja Kiessling, Leo Lehr und Johannes Roloff
Inspiriert von dem Gedicht „Die Dicke“ von Frau Schultz, gefilmt in der Konditorei Rabien Berlin und in meinem HdK Atelier.

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